Sarah goes China

Mein Auslandsaufenthalt in China

 
02Februar
2013

Fussi gucken mit den Chinesen

Heute wurde das Spiel Mainz gegen Bayern live im Free TV übertragen. Natürlich habe ich es mir angeguckt. Und ein paar Chinesen waren auch dabei. War echt lustig, weil die voll schnell gesprochen haben und ich sie daher manchmal nicht verstanden habe. Und dann habe ich versucht ihnen das Prinzip des Sicherheitsspiels zu erklären. Dabei hatte ich Hilfe von einer Chinesin, die gut Englisch kann. Wäre sonst echt schwer geworden.

Lustig sind auch die Namen der Spieler. Lahm heißt hier Lamu. Sie wollten dann wissen, wie Lahm auf Deutsch ausgesprochen wird. Als ich ihnen dann die Bedeutung von Lahm erklärt habe, war das Gelächter groß.
01Februar
2013

Clubbing in Beijing

Heute bin ich ganz kurzfristig mit Julia aus dem Hostel in einen Club zum Tanzen gegangen. Erst war ich skeptisch, da meine ganzen Ausgehsachen in Pinneberg sind, aber hier in Chin haben sie es nicht so mit dem Dresscode und jeder kann anziehen was er möchte (auch Jogginghosen sind erlaubt). Dadurch ist die ganze Atmosphäre viel angenehmer.


Der Club ist echt geil. Er ist nicht nur einer der unzähligen Clubs auf dem Gelände des Arbeiterstadions, sondern die Inneneinrichtung besteht aus Riesen Kronleuchtern, einer fetten Discokugel in der Mitte, viel Technikkrams wie von Captain Nemo und einer Galerie als zweite Ebene. Und das Beste: Der Eintritt ist umsonst und die Preise für die Getränke sind auch super. Eine Cubra Libre kostet nur ca. 5,90€ und enthalten ist mehr Alkohol als Cola.

Begleitet wurden wir von einer Freundin von Julia und Kim. Es war echt gut, dass Kim dabei war, denn schon nach kurzer Zeit auf der Tanzbühne kam der erste Chinese und hat mich angetanzt. An sich ja nicht schlimm, nur war er einen Kopf kleiner als ich, zu breit und mindestens Mitte 40!!!! Aber kurz eng mit Kim getanzt und der Chinese war weg. Bis ein paar Minuten später der nächste antanzte... Insgesamt hatten fünf Chinesen ihr Glück versucht, Aber Nein Danke. Ich hatte richtig viel Spaß. Zwischendurch gab es ein paar Showeinlagen. Zum einen echt gute Sänger und zum anderen echt miese Tänzer aus dem Osten. Wir haben richtig viel getanzt und das nicht nur auf der Tanzfläche, sondern auch an den beiden Stangen, die heute in der Disco aufgebaut waren. So was habe ich noch nie gemacht, hat aber richtig Spaß gemacht. Dennoch wird es bei diesem einen Mal bleiben. Leider habe ich mein Handy zur Sicherheit zu Hause gelassen, so dass es keine Bilder gibt. Die kann ich aber wahrscheinlich nächste Woche nachreichen, da wir am Freitag wieder in den Club wollen. Allerdings habe ich im Internet folgenden Link gefunden, auf dem ihr einen kleinen Vorgeschmack bekommen könnt. Einfach de Link kopieren und auf der linken Seite der Homepage unter dem Bild auf "1 photos" klicken.

http://www.cityweekend.com.cn/beijing/listings/nightlife/nightclub/has/latte/


So viel von mir. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

01Februar
2013

Die letzten Tage

Moin ihr Lieben!

Was habe ich die letzten Tage hier so gemacht und wie habe ich so gelebt?

Also erst mal sei gesagt, dass ich, nachdem ich in den letzten zwei Tagen die Funktion einer wandelnden Rauchbombe übernommen habe, noch immer am leben bin und auch atmen kann. Und heute ist die Luft wieder klar und es ist echt schön, die Sonne wieder sehen zu können.

Am 24.1. ist Imke in Peking angekommen, um ihr Praktikum hier zu machen. Wir haben uns am Samstag getroffen, da Imke noch entsprechende Klamotten brauchte. Die ganze Sache war ziemlich komisch. Es gibt hier ja auch H&M Läden und Imke meinte, dass bei ihr einer um die Ecke sei, wusste aber nicht genau wo. Also habe ich kurz im Internet bei Google nach geschaut und demnach gibt es nur vier Läden in Peking, aber keiner bei Imke um die Ecke. Also schnell ein Bild von der Karte mit dem dichtesten Laden gemacht und dann ab in die Bahn. Doof nur, dass ich, so tüddelig wie ich manchmal bin, schön den Stadtplan vergessen habe. Aber ich hatte ja das Photo und mein Orientierungssinn ist ja eigentlich spitze...eigentlich. Nur sollte man für Gegenden, in denen man noch nie gewesen ist wirklich lieber eine Karte benutzen. Nach dem wir ein ganzes Stück gelaufen sind, fragte Imke, ob wir denn richtig sind. Ja, da ist eine Bank, die auf halber Strecke im Internetplan angezeigt war. Jaaa. Irgendwann waren wir nicht nur an einer Bahnstation, die gar nicht da sein durfte, sondern auch an einem großen Kreuz vom Zweiten Ring. Ich hatte dann kurz, oder auch etwas länger, überlegt, wie wir denn jetzt am besten laufen sollten. Danach ging es weiter.

Nachdem Imke was gegessen hatte, sind wir dann weiter und haben tatsächlich die Hauptstraße gefunden, von der die Straße mit dem H&M abgeht. Kurz ein paar Chinesen gefragt, ob sie denn wüssten wo der H&M sei, sind wir erst noch in ein Shoppingcenter gegangen und haben dort ein bisschen geguckt. Anschließend sind wir weiter auf der Hauptstraße gegangen und haben wieder ein paar Chinesen gefragt, die die Straße nicht kannten, obwohl sie eigentlich ziemlich groß wäre. Imke hat es damit verglichen, als wenn ein Hamburger die Mönckebergstraße nicht kennen würde. Sehr passend. :-) Allerdings habe ich dann ein Hotel gesehen, was auf der Googlekarte eingezeichnet ist. Und von da an war klar, dass wir es doch noch zum H&M schaffen würden. Und tatsächlich, irgend- wann hat Imke das H&M Schild gesehen und wir waren beide froh, denn anstatt max. 10 Minuten, haben wir um die zwei Stunden benötigt. Dafür hat Imke dann passende Klamotten gefunden und auch ich bin nicht mit leeren Händen nach Hause gegangen. :-D

Ansonsten lerne ich die anderen Hostelbewohner immer mehr kennen. Es hat sich herausgestellt, dass hier einige länger wohnen. Ein Mexikaner geht hier zum Pool-Dance Unterricht und will irgendwann mal im chinesischen Zirkus arbeiten. Julia, eine Ukraierin, arbeitet als Englischlehrerin in einem Kindergarten in der Nähe vom Hostel. Sie hat sich um eine andere Stelle beworben, so dass ihr frei werden würde. Da habe ich natürlich aufgehorcht. Sie hat dann den Kontakt zu ihrem Arbeitgeber hersgestellt und ich habe gestern die angeforderten Unterlagen abgeschickt. Also heißt es Daumen drücken. Vielleicht wird es ja doch noch was mit dem Praktikum hier. Und nach dem sich die Organisation aus Hamburg ja nicht mehr gemeldet hat, kann ich vielleicht doch noch als Englischlehrerin für Kinder arbeiten. Wäre auf jeden Fall der Hammer, wenn es klappen würde!

Zudem fällt es mir immer schwerer, Deutsch oder Englisch zu sprechen, bzw. zu schreiben. Das habt ihr wahrscheinlich auch schon anhand des einen oder andern Grammatik-/ Rechtschreibfehlers erkannt. Normalerweise würde man sich dafür entschuldigen, aber es ist normal, wenn man für eine längere Zeit im Ausland ist. Und ich bin froh darüber, denn das bedeutet, dass sich mein Chinesich festigt.

So viel von mir aus Peking. Der nächste Eintrag kommt wahrscheinlich am Dienstag, wenn Mum und Dad hier in Peking angekommen sind.

20Januar
2013

Darf ich vorstellen: Die chinesische Logik - Der Sommerpalast III

Wie bereits angekündigt, war ich heute im Sommerpalast. Und es war mal wieder herrlich. Es war das dritte Mal innerhalb von fünf Monaten und das vierte Mal insgesamt. Tatsächlich war das Wetter heute etwas besser als letztes Mal.

Nach dem ich beim Sommerpalast angekommen war, habe ich den vorbereiteten Studentenausweis und die 10 Kuai aus der Tasche gekramt. Alles der Kassiererin vorgelegt und gewartet. Die Antwort der Kassiererin war aber kein Ticket, sondern nur der Hinweiß, dass ich kein ermäßigtes Ticket kaufen könne. Ich war verwirrt, denn schließlich ist mein Studentenausweiß bis zum 25.1.2013 gültig. Ich fragte die Kassiererin wieso ich denn kein ermäßigtes Ticket bekommen könne, obwohl mein Ausweiß noch gültig ist. Und dann kam sie wie aus dem Nichts hervorgesprungen, die chinesische Logik: Mein Studentenausweiß ist gar nicht mehr gültig, weil ich einen "Chinesisch Intensivkurs" besucht habe. Und wenn dieser nur für ein halbes Jahr besucht wird, ist der Studentenausweiß nicht mehr im neuen Jahr gültig, auch wenn er von der Uni bis zu einem Zeitpunkt im neuen Jahr ausgestellt wird, weil das Semester erst im neuen Jahr endet. Aha. Hätte ich einen anderen Kurs gewählt, was ich gar nicht konnte, oder hätte ich mich dazu entschieden hier noch ein Semester zu studieren, wäre dass alles kein Problem. Muss man nicht verstehen. Lustig war auch die Frage, ob ich denn einen Ausweiß von meiner deutschen Uni hätte. Denn den akzeptieren sie auch nicht. Sie akzeptieren hier (Peking) noch nicht mal den Internationalen Ausweiß.Aber was soll ich machen. Am Ende habe ich natürlich ein normales Ticket gekauft, obwohl ich ziemlich sauer war.

Dieses Mal dauerte der Besuch nur 1 1/2 Stunden, da ich ja nur zwei Motive haben wollte. Obwohl es nicht mehr so kalt ist wie vor einem Monat, war das Eis dick genug, dass man rauf konnte, auch wenn es offiziell nicht erlaubt war. Ich musste mich mit den Bildern beeilen, weil neue Schneewolken angeflogen kamen. Allerdings habe ich dieses Mal einen neuen Fleck entdeckt. Ursprünglich wollte ich durch das Osttor raus gehen, weil ich keine Lust hatte den Hügel rauf und runter zu steigen. Dadurch habe ich die Halle gesehen, in der Cixi und ihr Mann die ganzen Audienzen abgehalten haben, wenn sie im Sommerpalast residiert haben. Dass die Halle wichtig war konnte man auch wissen, ohne das Schild gelesen zu haben, denn vor dem Eingan waren jeweils zwei kleine Drachen, bzw. Phönix Statuen zu bestaunen. Die sind echt bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Beim Phönix kann man bei den Federfahnen sogar die einzelnen Federäste erkennen! Natürlich durfte ein Photo mit dem Drachen nicht fehlen. :-D Da das Osttor aber ziemlich weit von der U- Bahn entfernt ist, bin ich doch zum Nordtor gegangen. Aber durch Zufall habe ich einen Weg gefunden, bei der weder Stufen noch eine sehr hohe Steigung zu finden waren. War echt super, denn es war echt rutschig.

Auf dem Rückweg habe ich in der letzten Bahn sogar einen Sitzplatz bekommen. :-) Nach ein paar Stationen hat sich dann ein echt knuffiges Mädchen neben mich gesetzt und ist dann wieder aufgestanden, weil ihr kleiner Bruder kam. Natürlich habe ich meinen Platz freigemacht. Irgendwann hat sie dann ihre Mutter was gefragt und hat sich anschließend bei mir bedankt. Als ich ihr auch Chiensisch geantwortet habe, hat sie nicht nur ganz große Augen bekommen, sondern hat sich auch noch total schüchtern hinter den Beinen ihrer Mutter versteckt. Total süß. Sie war so schüchtern, dass sie den Vorschlag ihrer Eltern sich auf Englisch bei mir zu bedanken kopfschüttelnd abgelehnt hat. Ein Kind der Kategorie "Packen sie mir es bitte ein" Total knuffig.

Nun heißt es sich schnellst möglich aufwärmen. Und nachher wird dann schön Chelsea gegen Arsenal geguckt. Wenn es schon im Free TV gezeigt wird. :-) Im Übrigen sind die chinesischen Kerle im Hostel ganz schön beeindruckt, dass ich als Frau so viel Ahnung von Fußball habe, bzw. seit Jahren eine Dauerkarte besitze. Auch wenn ich aus Deutschland komme, haben sie das nicht erwartet. Tja, ich übertreffe halt immer die Erwartungen. ;-)

Bis demnächst auf dieser Welle!

Sarah

 

Die Brücke zum Tempel in der Seemitte vom Hügel aus aufgenommen. Der Tempel mit der Brücke. Hat das Schild was zu bedeuten?! Ich konnte der Versuchen widerstehen, obwohl es nach einer ganzen Menge Spaß aussah. So dick ist das Eis mindestens. Eine der unzähligen Brücken. Die Hauptanlage vom Eis aus. Die Brücke zum Tempel in der Seemitte. Der Schuhwahnsinn der Chinesinnen: Egal wenn die Haxe bricht, hauptsache das Outfit stimmt und ich habe Schuhe an, auf denen ich nicht laufen kann. Auch auf dem Eis. Ich und mein chinesisches Sternzeichen.

19Januar
2013

Neue Unterkunft = Neue Abenteuer?

Heute Morgen habe ich mich auf den Weg zum Hostel gemacht. Das war am Anfang ein bisschen schwer. Nach dem ich auf dem Weg zum Süd- West Tor eine Klassenkameradin aus Korea getroffen habe, die heute nach Hause geflogen ist, hat es ein paar Minuten gedauert, bis ich ein Taxi gefunden hatte. Da sich sehr viele Studenten heute auf den Weg nach Hause gemacht haben, waren Taxen in der Nähe der Unis Mangelware. Dem Taxifahrer habe ich gesagt, dass er erst mal zum Dorm fahren muss, weil dort mein Gepäck ist. Kein Problem. Am inneren Tor sagte man mir, dass wir das Gelände am Wochenende nur über das Südtor betreten können. Als ich zum Taxi zurückging, sah ich eine chinesische Familie am Taxi stehen und ein ungutes Gefühl beschlich mich. Als ich dem Fahrer die Situation schilderte, winkte er ab und nahm die Familie mit. Man war ich gut drauf danach… Beim zweiten Taxi hat dann alles geklappt und es gab keinerlei Probleme.

Das Hostel ist ganz gut. Das Zimmer ist ziemlich klein, was zur Folge hatte, dass ich meine Sachen umpacken musste, sodass ich wenigstens den kleinen Trolley mit aufs Zimmer nehmen kann. Zudem ist der Aufenthaltsraum ziemlich kalt und wir sitzen alle mit unseren Jacken hier unten.  Der Vorteil ist, dass man keinen Kühlschrank braucht. :-D Und das Schlafzimmer wird von der Air Con warmgehalten.

Da hier ein Hutong nach dem anderen ist, gibt es auch keine Probleme mit dem Essen. Bei mir in der Straße ist sogar ein Jiaozi Laden. Perfekt sag ich mal. Auch an der Hauptstraße gibt es einige Restaurants und ich kann jeden Morgen meine Baozi essen. Und auch mal den ein oder anderen Schafsfleisch Spieß. Ohh man liebe ich diese Dinger! Suchtgefahr sind definitiv 1000%+ xD

Da ca. 3 Minuten zu Fuß der Lama Tempel ist, gibt es dementsprechend viele Buddhismus Läden. Und natürlich einen Haufen an „Namensgebung Läden“. Das sind Läden, in denen die frisch gebackenen Eltern den Namen ihres Kindes berechnen lassen können.

Ab heute Nacht soll es wieder schneien, und ich will morgen noch mal zum Sommerpalast, weil ich ja beim letzten Mal auf Grund des Nebels nicht meine Wunschaufnahmen machen konnte.

Bis dann,

Sarah

18Januar
2013

Abschlussessen und Zeugnisübergabe

Heute hatten wir das Abschlussessen und die Zeugnisübergabe. Um 12h haben wir uns im Konferenzzentrum getroffen. Es waren nicht alle da, aber der Kern der Klasse war da. Natürlich haben wir viele Photos gemacht. Zuerst mussten wir aber alle die Karten für unsere Lehrerinnen unterschreiben.

Dann ging es auch los und unsere Klassenlehrerin hat die Moderation übernommen. Zunächst wurden alle Klassenlehrer vorgestellt und natürlich hat die jeweilige Klasse immer laut gejubelt. Anschließend hat ein Japaner aus B10 noch etwas gesagt, aber wir haben ihn nicht verstehen können, weil er zu leise gesprochen und das Mikro vom Mund zu weit weg gehalten hat. Danach wurden diverse Ehrungen vorgenommen. Und dann gab es endlich was zu essen. Natürlich durfte die Pekingente nicht fehlen. xD

Danach haben wurden wieder viele Bilder gemacht, weil wir uns alle langsam aufgemacht haben. Auch die ein oder andere Träne ist geflossen. Besonders bei unserer Klassenlehrerin. Und am Ende sind wir dann gemeinsam noch ein Stückchen gegangen ehe wir uns endgültig getrennt haben. Wobei viele aus der Klasse im nächsten Semester weiter lernen werden.

Ich habe mich auf den Weg zum Internetcafé gemacht, da bei uns seit gestern kein Internet mehr zur Verfügung steht. Irgendwie arbeiten die an dem Netzwerk. Anschließend habe ich den restlichen Kram in die Koffer gepackt. Allerdings habe ich so viel Neues, dass ich meine ganzen Taschen benutzten muss. Allerdings ist es ziemlich blöd, wenn man mit zig Taschen durch die Gegend läuft. Logische Konsequenz: Man kauft sich eine Riesige Chinatasche und packt dort alles rein.

Um 18:45 Uhr war ich dann endgültig mit dem Packen fertig. Und mir ging es dann so richtig schlecht. Ich habe mich total macht- und hilflos gefühlt. Als wenn man mir den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Ich hatte keine Lust irgendwas zu machen. Ich wollte noch nicht mal Musik hören. Und ich bin noch einen Monat hier in China und werde lediglich meine Unterkunft wechseln. Nach dem ich gestern Abend gedacht habe, dass ich mich freue wieder nach Deutschland zu kommen (ok, ich muss zugeben, dass ich in dem Moment an St. Pauli und meinen neuen Platz im Stadion gedacht habe), habe ich heute wieder gedacht, dass ich hier nicht weg will. Und das ist auch das, was ich wirklich will. Ich werde alles Mögliche versuchen, um nach dem Studium schnellst möglich nach China zu ziehen und hier zu arbeiten zu können. Und wenn es mich mein letztes Hemd kostet! Ich weiß, dass meine Familie jetzt den Kopf schüttelt, aber ich hoffe, dass zu mindestens Mum und Dad mich ein wenig verstehen können, wenn sie hier sind und ich ihnen ein bisschen von China zeigen kann.

So viel von heute. Bis morgen!

Im Tagungszentrum Unsere Luo Laoshi hat durch die Ehrungen geführt. Yay, Zertifikat und Zeugnis :-) Essen...Mjam mjam Luo Laoshi bekam von uns ihren Lieblingstee geschenkt. Xie Laoshi einen Schlüsselanhänger mit Meine Klassenlehrerin Frau Luo. Meine Tingli Lehrerin Frau Xie. Darf ich vorstellen: Unser Großer/Älterer Klassensprecher... ... unser Kleiner/Jüngerer Klassensprecher... ...Tinfa (Belgien)... ...Chang zhu (Korea)... ...You Quan... ...Cassandra (Malaysia)... ...Hanna (Indonesien)... ...Shan Mu (Mozambique)... ...Shou Juan (Korea)... ...und Da jie (Große/Älteste Schwester) (Spanien)

17Januar
2013

Die Koffer sind gepackt

Nach dem ich meine Note vom Hören bekommen hatte, habe ich beschlossen dem Unterricht, und damit dem gemeinsamen Durchgehen der Klausur, fern zu bleiben. Stattdessen habe ich die Zeit genutzt meine Sachen zu packen. Und da hat sich so einiges angesammelt. Bin ich froh, dass Mum und Dad mit Emirates fliegen und wir so auf dem Rückweg 90kg Freigepäck haben werden. Den Extraplatz kann ich echt gut gebrauchen.

Nur noch der üblich Kleinkram fliegt noch rum, aber ich brauch ja noch was für morgen Abend zum Ablenken...

17Januar
2013

Prüfungsergebnisse

In den letzten Tagen haben wir die Ergebnisse bekommen. Mündlich habe ich mich leider verschlechtert, was mich echt nervt. Denn eigentlich hatte ich ein gutes Gefühl und hatte sogar eher eine Verbesserung erwartet.

Schriftlich war tatsächlich besser und ich habe mich um 9% gesteigert. Im Allgemeinen lief dir Prüfung gut. Viele haben sich verbessert. Die größte Verbesserung hat unser „großer Klassensprecher“ gemacht. Er hat sich um ganze 16% gesteigert.

Hören lief wie erwartet schlecht. Für viele von uns. Ich habe immerhin eine Punktlandung geschafft. Nicht schön, aber immer noch besser als durchzufallen. Einige Klassenkameraden haben ein Ergebnis im 90er Prozentbereich geschafft, aber das sind auch die, die die HSK Prüfung abgelegt haben. Einer hat sogar 98% geschafft!

Am Freitag bekommen wir dann bei einem Essen unser Abschlusszeugnis mit der Endnote, die sich aus den beiden Prüfungen und der Anwesenheit zusammensetzt.

12Dezember
2012

Es schneit, es schneit...

...kommt alle aus dem Haus. Die Welt, die Welt sieht wie gepudert aus.

 

Moin Moin!

Endlich ist er auch in Peking angekommen, der gute alte Schnee! Hier ein paar kleinere Eindrücke vorweg. Die richtigen kommen hoffentlich amFreitag, denn dann wollen einige Klassenkameraden und ich zum Sommerpalast fahren, da es morgen und übermorgen auch schneien soll und der Sommerpalast mit Schnee einfach der schönste Platz der Welt ist.

So long,

Sarah

Der Fußballplatz

01Dezember
2012

Charity Weihnachtsmarkt in der deutschen Botschaft

Einen schönen ersten Dezember Wünsche ich euch. Damit sind es nur noch 23 Tage bis Heiligabend.

Heute war, wie es die Überschrift euch ja schon verraten hat, ein Charity Weihnachtsmarkt in der Deutschen Botschaft. Und der war echt gut besucht, und dass nicht nur von Deutschen und Chinesen. Hauptsächlich waren unter den Deutschen Angestellte der Sponsoren. Ich muss ja sagen... Ich mag solche Leute nicht. Die haben irgendwas an sich, dass man sie nicht nur von Weitem erkennt, sondern auch einem sofort "Sprich mich nicht an und mach am besten einen riesen Bogen um mich!" durch den Kopf schießt.

Der Weihnachtsmarkt war echt super. Schon von draußen konnte man den Glühwein riechen. Alle, die schon wieder gegangen sind, hatten eine echt hübsche Tasse in der Hand und ich dachte mir nur: "Cool, ein neues Souvenir." Aber leider hat Siemens nur Glühwi vwekauft und keinen Punsch. Also konnte ich die Tasse schon mal streichen. Aber das Gelände war ja voll mit Ständen. Aber auch hier konnte ich so einiges streichen, denn die Sachen waren echt teuer. Ein Pappbecher 0,3l Apfelpunsch OHNE Schuss kostete 25 Kuai (3,10€)! Ein einfacher Schokoweihnachtsmann (Lidl/ Aldi Produktebene) kostete 45 Kuai (5,50€)! Und so ging es immer weiter. Charity hin oder her, da hätte ich doch lieber die Preise niedrig gehalten und am Ausgang 2 Spendenboxen mit riesigen Hinweisschildern aufgestellt.

Die Stände waren auch gut besucht, aber bis auf die Stände mit den handgemachten Produkten( Knusperhäuschen-, Adventskalender- und Adventskranzstand) hat kaum einer was verkauft, was wohl an den echt ungerechtfertigten Preisen für die ganzen industriell hergestellten Produkte lag. Und die Fressbuden waren natürlich auch eine Anlaufstelle für die ganzen Besucher. Aber auch hier waren die Preise enorm. 30 Kuai (3,70€) für eine Curry- Wurst war ja noch normal, aber alles andere, vorallem für das Schweinefleisch im Brötchen war echt eine Sauerei.

So richtiges extremes Weihnachtsfeeling kam auf, als es angefangen hat zu schneien. War echt super. Waren zwar noch Mini- Schneeflocken und es sah auch eher nach Kunstschnee aus, aber diese Mini- Flöckchen haben gereicht, dass ich auf ein mal in Hamburg auf dem Gerhard- Hauptmann- Platz am Kartoffelpufferstand war. Super! xD

 

So nach ca. einer Stunde habe ich mich dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Am Ausgang angekommen, hatte sich gerade ein Chor von einer Blindenschule bereit gestellt und hat angefangen zu singen. War total cool und in Verbindung mit dem Schnee weihnachten pur. Dass es eher schief als gut klang, war egal. Aber Chinesen sollten keine westlichen Weihnachtslieder singen, so lange sie nicht eine Stimme haben, die westlich klingt. Es passt einfach nicht. Aber dieser kleine Kulturclash war echt süß. Leider kann ich hier nur Bilder hochladen und keine Videos, sonst könntet ihr es euch mal anhören, bzw. ansehen.

Zu Hause angekommen ging es für mich gleich in dicke Klamotten und ins Bett, denn es ist noch kälter geworden und ich hatte im wahrsten Sinne des Wortes zwei Eisbeine und sogar Hände, denn ich hatte eigentlich geplant nur am Anfang ein paar Bilder zu machen um dann beim Bummeln meine Hände in die Taschen zu stecken. Obwohl ich insgesamt eine knappe Stunde nach Hause gebraucht habe, sind meine Hände noch immer richtig kalt...

 

Schluss für heute. Weiter geht es am 8.12. mit einem Flmabend bei einer Klassenkameradin.

 

Das Hauptgebäude der Deutschen Botschaft Nicht nur vor dem Stadion hat man am 1.12. in der Schlange gestanden. Ha, ich kann hier auch auf einen Weihnachtsmarkt gehen. Hmmm, Schoki und MARZIPAN In der Weihnachtsbäckerei... *summ* Plätzchen, deutsches Brot etc. Mal vom Preis abgesehen, herscht im Wohnheim striktes Kerzenverbot... Bei DB Schenker gab's Bretzel... ... und bei BMW Schweinebraten im (richtigen) Brötchen. Neben Glühwi, Apfelpunsch (war echt lecker) und heißer Schokolade gab es auch Kaffe. *Sabber* Der Stand der beiden Kirchengemeinden. Jaa, leider war meine Tasche zu voll und das Gelände zu gut gesichert... Und Adventskalender konnte man auch kaufen, aber diese waren echt zu teuer... ... aber dieser nicht! :-D

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